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Mit Fahnen und zum Klang des Rufhorns betreten die Ritter in Gewandung und Rüstung des 13. Jhdt. den Plan. Mit lauter Stimme und weithin hörbar trägt als dann der Herold und Schwertführer des Herrn Gerhard von Vondern vor, dass man Kunde erhalten habe, dass an dieser Stätten ein Edler wohl wäre, der die Würde des Ritterschlags begehre und man gekommen sei ihm die letzten Prüfungen auf zu erlegen.

 

(Die Auserwählten können entweder zuvor festgelegte VIP´s sein oder werden spontan aus dem Publikum rekrutiert.)

 

Als denn wird ihnen der Aspirant zugeführt. Der Herr Gerhard befragt seinen Schwertführer nach den „Taten" und dem Vorleben des künftigen Ritters wobei es zu allerlei scherzhaften Mißverständnissen kommt.

 

So dann ergeht der Befehl des Herrn von Vondern den Anwärter „gar ziemlich zu gewanden", er wird also mit Untergewand und Kettenrüstzeug angetan.

 

Als denn werden ihm die verschiedenen Prüfungen auferlegt:

Errettung einer Jungfrau aus Nöten.

(Scherzhafte Interaktion mit dem Publikum)

 

Minnedienst - Einer Dame seiner Wahl ein Liedlein oder gar wohl gesetzten Wortes minniglich seine Liebe zu gestehen (Immer wieder mit Anweisungen des Schwertmeisters - was denn wohl unter „minniglich" zu verstehen sei.)

 

Sodann wird ihm aufgetragen „eine würdevolle Haltung" zu bewahren und „sich nicht aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen" - ein Schwebebalken und zwei Strohsäcke werden herbeigeschafft, der Anwärter darf einen der beiden Ritter als Gegner erwählen. (Abgesprochen?! - Vereinbahrung?! - Meistens?!)

 

Der sportliche Teil.

Als letzte der Prüfungen muss der Aspirant im Schwertkampf gegen einen der Ritter bestehen, um ihm aber vor Augen zu führen worauf er sich einlässt - und das dies eine Probe „auf Leben und Tod" ist - zeigen ihm die Ritter an dieser Stelle einen Waffengang.

 

Es folgt eine Schaukampfvorführung mit Mittelalterlichen Waffen, die in einem Zweikampf mit dem einhändigen Schwert gipfelt. Gezeigt wird eine Freigefecht mit Schwert und Schild, wie es zu jener Zeit üblich war.(Platzbedarf 8x6m minimum)

 

So vorbereitet auf das, was ihn erwarten mag tritt nun der Prüfling vor seinen Ritter. Aus Sicherheitsgründen wird ihm aber nur eine Grundschlagfolge vermittelt, die er dann unter den kritischen Augen des Publikums schneller und schneller und ..., absolvieren muss.

 

Nach einer „Verschnaufpause" wird der Ritterprüfling herbeigeführt. Es wird ihm die Bedeutung der Ritterwürde und der Schwertleite erklährt. Er legt daraufhin seinen Eid ab und empfängt den feierlichen Ritterschlag, um sich als denn als neuer Ritter zu erheben und huldigen zu lassen.

 

Nach dem Programm stehen die Ritter gerne noch Rede und Antwort im Gespräch, zeigen dem interressierten Zuschauer die Waffen oder lassen ihn einmal das Gewicht einer Kettenpanzerung am eigenen Leib spüren.

 

Durch den Abend geleiten auch die Musiker , mit heiteren Trink- und Liebesliedern . (Alles deutschsprachig und gut zu verstehen.)

 

Ein Gaukler geht von Tisch zu Tisch und zeigt seine Fertigkeit mit allerei Tricks und Zauberkunststücken, bei denen ihm die Beteiligten aus nächster Nähe auf die Finger schauen können.

 

Der Herold wird all Volk vor Beginn der Tafeley in die „Tischzucht" der damaligen Zeit einweisen, auf das gar ein jeder sich rühmlich benehme.

 

 

Dauer je nach Kundenwunsch zwischen 45 min. und 1,5 h.

 

Es bietet sich an, die Darbietung in mehrere Blöcke auf zu teilen, z.B. zwischen den einzelnen Gängen.s folgt die Schwertprobe - um die Leibeskraft des Aspiranten zu ergründen. Hierbei muss ein Schwert von 4,5 Kilo an der Spitze erfasst werden und Arm und Klinge in einer waagerechten Linie vom Körper weggestreckt werden. Gerne führt dies der Schwertmeister immer wieder in den verschiedensten Variationen vor. Hier haben auch wieder kräftige „Recken" aus der Menge die Möglichkeit die Kräfte ihres Arms zu erproben.